Informationsveranstaltung 22. Oktober 2014 (Teil 5) – Königshattan oder eine Stadtrandsiedlung im Ortskern?

Ein weiterer Punkt, der zwar nur am Rande, aber doch angesprochen wurde, ist das Argument, daß Königsbrunn Wohnungen brauche. Die Argumentationslinie ist ein bißchen eigenartig und ergibt sich durch die die personellen Verflechtungen von Pfarrgemeinderat und Gemeinderat, die augenscheinlich und bekannt sind und im Verlauf der Veranstaltung von den anwesenden Bürgern auch mehrfach als kritisch erachtet wurden.

Als wir im Sommer 2013 bei dem für die Erstellung des Flächenwidmungsplans zuständigen Zivilingenieur vorsprachen, meinte dieser, die als Bauland gewidmeten Flächen seien ausreichend, die Gemeinde habe auch keinen weiteren Bedarf angemeldet, und eine Verbauung des Pfarrgartens würde er nur erwägen, wenn Königsbrunn gedenke, die Einmillionen-Einwohner-Grenze zu durchbrechen. Eigenartig, daß nun plötzlich so getan wird, als ob die Entwicklung von Königsbrunn davon abhängt, ob der Pfarrgarten verbaut wird oder nicht.

Wir sind keine Gegner des Wohnbaus, aber solange man solche Anzeigen findet, kann uns niemand weismachen, daß unbedingt das Ortsbild im Ortskern mit einem Wohnbau verschandelt werden muß:

ca 8.000 m² Bauland in Hippersdorf
ca. 2.000 m² Bauland in Bierbaum

Wir werden unsere Argumente gegen die Verbauung in einem der nächsten Postings detailliert ausführen.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.